Über mich.
„Es gibt Geschichten, die darauf warten, dass jemand ihnen zuhört.“
Jean-Pascal Ansermoz
Ich bin ein Geschichtenerzähler
Meine eigenen. Und manchmal die von anderen.
Ich bin Autor und Ghostwriter und begleite Menschen beim Schreiben ihrer eigenen Geschichte:
Vom ersten Gespräch bis zum fertigen Buch.
Geboren in Dakar und aufgewachsen zwischen Afrika, der Romandie und der Deutschschweiz, bin ich mit verschiedenen
Sprachen, Kulturen und Lebenswelten gross geworden.
Vielleicht erklärt das, weshalb mich Geschichten schon immer interessiert haben.
Menschen können dasselbe erleben und es doch ganz unterschiedlich erzählen. Ein Wort kann in einer Sprache etwas anderes
bedeuten als in einer anderen. Und manchmal erzählt gerade das, was jemand nicht sagt, besonders viel.
Schreiben
Das Schreiben begleitet mich seit meiner Kindheit.
Ich schreibe Romane und Geschichten, beobachte Menschen und ihre Eigenheiten
und versuche, das Leben in Worte zu fassen, ohne ihm dabei alles erklären zu wollen.
Denn eine gute Geschichte muss nicht jede Frage beantworten. Manchmal reicht es, wenn sie eine stellt.
Heute verbinde ich meine eigene Arbeit als Autor mit der Begleitung anderer Menschen beim Schreiben.
Manche möchten ihre Lebensgeschichte festhalten. Manche haben eine Idee für ein Buch. Manche haben bereits Seiten
geschrieben und wissen nicht, wie es weitergehen soll.
Und manche erzählen einfach erst einmal.
Ich höre zu. Frage nach. Sortiere. Schreibe.
Warum Biografiearbeit?
Ich glaube, dass in Erinnerungen mehr steckt als das, was einmal geschehen ist.
Eine Lebensgeschichte besteht nicht nur aus Daten und Ereignissen. Sie besteht aus Menschen, Entscheidungen, Zufällen,
Verlusten, Begegnungen, Wendepunkten und den kleinen Dingen, an die man sich Jahrzehnte später noch erinnert.
Genau diese Dinge interessieren mich.
Nicht, um einem Leben nachträglich eine bestimmte Bedeutung zu geben. Sondern um herauszufinden,
welche Geschichte darin bereits steckt.
Was ich mitbringe
Bevor das Schreiben zu meinem Berufung wurde, habe ich viele Jahre mit Menschen gearbeitet.
Im Kundendienst, im Verkauf und auch in Führungsfunktionen.
Ich habe gelernt zuzuhören, Fragen zu stellen, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten und auch dann ruhig zu bleiben,
wenn ein Gespräch nicht dort endet, wo es begonnen hat.
Heute kommt eine weitere Erfahrung hinzu: meine Arbeit in der Pflege, als Hypnose- und Gesprächstherapeut.
Vielleicht ist das eine ungewöhnliche Kombination.
Für mich passt sie sehr gut.
Denn ganz gleich, ob jemand von seinem Leben, seinen Ängsten, Erwartungen und Hoffnungen erzählt:
Man muss zuerst zuhören, bevor man etwas schreiben kann.
Und sonst?
Ich bin neugierig.
Auf Menschen. Auf Sprache. Auf die kleinen Absurditäten des Alltags.
Auf alte Häuser, gute Geschichten und die Frage, warum Menschen tun, was sie tun.
Ich mag Bücher, die noch ein wenig nachwirken, wenn man sie längst zugeklappt hat.
Und ich glaube, dass Humor und Nachdenklichkeit ziemlich gut zusammenpassen.
Wenn wir uns kennenlernen
Meistens beginnt alles unspektakulär.
Mit einem Gespräch. Mit einem Kaffee. Mit einer Erinnerung.
Oder mit dem Satz: „Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.“
Ja und da fangen wir dann an.